IndigoTales™ Projekt
Fenrir & die sieben Sünden der Welt Remake
Endgültige Rollen- und Stimmenverteilung
FENRIR – männlich
Einsatz: Intro und Outro
Stimmlage: tiefer Bariton bis Bassbariton
Stimmalter: etwa 35 bis 55 Jahre
Klang: dunkel, warm, ruhig und kraftvoll
Spielweise: erfahren, nachdenklich und natürlich autoritär
Fenrir ist kein brüllendes Monster. Er ist der Beobachter, der die Sünden kennt und den Menschen einen Spiegel vorhält. Im Intro wirkt er warnend und geheimnisvoll. Im Outro ruhiger, menschlicher und hoffnungsvoller.
HOCHMUT – männlich
Stimmlage: klarer, gehobener Bariton
Stimmalter: etwa 40 bis 60 Jahre
Klang: edel, kühl, majestätisch und überlegen
Spielweise: langsam, präzise und vollkommen selbstsicher
Hochmut spricht wie ein König, der niemals daran zweifelt, dass ihm der Thron zusteht. Er ist nicht offen aggressiv. Seine Überheblichkeit zeigt sich darin, dass er jeden Satz wie eine unumstößliche Wahrheit ausspricht.
Übergang zu Gier:
„Und dann kommt meine Schwester.
Sie trägt keinen Thron.
Sie trägt einen offenen Mund.
Ihr nennt sie Gier.“
Da Hochmut männlich und Gier weiblich besetzt ist, funktioniert dieser Übergang logisch.
GIER – weiblich
Stimmlage: tiefer Mezzosopran bis Alt
Stimmalter: etwa 30 bis 50 Jahre
Klang: geschmeidig, elegant, verführerisch und kontrolliert
Spielweise: freundlich, vertrauenswürdig und beinahe fürsorglich
Gier klingt nicht wie eine Diebin. Sie klingt wie eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die verspricht, dass nur noch eine Sache zum vollkommenen Glück fehlt.
Das Wort „mehr“ sollte sie besonders weich und verführerisch sprechen. Erst später wird hörbar, dass hinter ihrer Stimme ein unstillbarer Hunger liegt.
Übergang zu Neid:
„Ihr wollt besitzen,
was einem anderen gehört.
Aus meinem Hunger
wird Vergleich.
Und im Vergleich
wartet bereits der Neid.“
NEID – männlich
Stimmlage: mittlerer, weicher Tenor oder heller Bariton
Stimmalter: etwa 25 bis 45 Jahre
Klang: freundlich, charmant und unterschwellig bitter
Spielweise: zunächst sympathisch, später zunehmend giftig
Neid beginnt wie ein guter Freund, der sich scheinbar ehrlich über den Erfolg anderer freut. Sein Lächeln muss hörbar sein. Nach und nach zerbricht die freundliche Fassade.
Bei der Frage „Warum du?“ darf seine Stimme erstmals offen verletzt und verbittert klingen.
Übergang zu Zorn:
„Ich warte,
bis Bitterkeit
zu Hass wird.
Und wenn der Hass
endlich heiß genug brennt,
übergebe ich euch
an meinen Bruder.
Sein Name ist Zorn.“
Da Neid und Zorn beide männlich besetzt sind, ist „mein Bruder“ ebenfalls logisch.
ZORN – männlich
Stimmlage: rauer Bariton
Stimmalter: etwa 30 bis 55 Jahre
Klang: angespannt, kantig, kräftig und emotional
Spielweise: zunächst unterdrückt, später explosiv und am Ende erschöpft
Zorn darf nicht sofort schreien. Zu Beginn wirkt er wie ein Mann, der jahrelang jedes Unrecht gespeichert hat.
Beim Satz „Jetzt reicht es“ bricht seine Kontrolle erstmals deutlich auf. Danach werden Tempo und Kraft gesteigert. Gegen Ende fällt die Stimme wieder ab und hinterlässt nur Erschöpfung und Leere.
Übergang zu Völlerei:
„Ihr werdet versuchen,
sie zu füllen.
Mit Nahrung.
Mit Lärm.
Mit Bildern.
Mit allem,
was euch vergessen lässt.
Dort wartet sie.
Mit offenem Mund.
Die Völlerei.“
„Sie“ verweist korrekt auf die weiblich besetzte Völlerei.
VÖLLEREI – weiblich
Stimmlage: warmer Alt oder voller Mezzosopran
Stimmalter: etwa 35 bis 60 Jahre
Klang: einladend, mütterlich, sinnlich und beruhigend
Spielweise: fürsorglich, genussvoll und schleichend vereinnahmend
Völlerei klingt zunächst wie eine freundliche Gastgeberin:
„Kommt näher.
Setzt euch.
Nehmt euch,
was ihr wollt.“
Sie verurteilt niemanden. Sie bietet Trost und Betäubung an. Gerade ihre Wärme macht sie gefährlich.
Im Verlauf wird ihre Stimme voller und fordernder. Bei den Worten „Esst. Trinkt. Kauft. Konsumiert.“ darf sie rhythmischer und mächtiger werden.
Übergang zu Trägheit:
„Ihr werdet müde.
Nicht auf jene Art,
die Schlaf heilen kann.
Ihr werdet aufhören,
euch zu bewegen.
Und in dieser Müdigkeit
wartet bereits
die Trägheit.“
TRÄGHEIT – weiblich
Stimmlage: tiefer, matter Alt
Stimmalter: etwa 30 bis 55 Jahre
Klang: ruhig, schwer, müde und beinahe emotionslos
Spielweise: langsam, entmutigend und einschläfernd
Trägheit ist keine laute Gegnerin. Ihre Stimme nimmt dem Hörer Energie.
Sie spricht wie jemand, der für jeden Versuch bereits einen Grund kennt, weshalb er scheitern wird:
„Lass es.“
„Es lohnt sich nicht.“
„Du kannst ohnehin nichts ändern.“
Die Pausen dürfen bei ihr länger sein. Ihre Stimme soll den Eindruck erzeugen, dass selbst das Zuhören anstrengend wird.
Übergang zu Lust:
„Doch selbst in euch
gibt es noch ein Verlangen.
Einen Wunsch,
wenigstens für einen Moment
etwas zu spüren.
Ihr Name
ist Lust.“
„Ihr Name“ verweist korrekt auf die weiblich besetzte Lust.
LUST – weiblich
Stimmlage: weicher Mezzosopran
Stimmalter: etwa 25 bis 45 Jahre
Klang: nah, warm, verführerisch und geheimnisvoll
Spielweise: intim, direkt und niemals billig oder übertrieben erotisch
Lust spricht näher am Mikrofon als die anderen Sünden. Ihre Wirkung entsteht durch Nähe und Vertrauen, nicht durch übertriebene Erotik.
Sie verspricht dem Hörer, nichts erklären und keine Verantwortung übernehmen zu müssen. Erst im Verlauf wird ihre Stimme kühler. Dadurch wird deutlich, dass hinter der angebotenen Nähe keine wirkliche Verbindung steht.
Am Schluss verliert sie ihre Verführung und spricht beinahe sachlich, wenn sie erklärt, dass alle sieben Sünden miteinander verbunden sind.
Übergang zu Fenrir:
„Nun habt ihr
unsere Stimmen gehört.
Doch der Letzte,
der zu euch sprechen wird,
ist kein Teil von uns.
Der Wolf wartet.“
Danach übernimmt Fenrir wieder das Outro.
FENRIR – männlich
Einsatz: Intro und Outro
Stimmlage: tiefer Bariton bis Bassbariton
Stimmalter: etwa 35 bis 55 Jahre
Klang: dunkel, warm, ruhig und kraftvoll
Spielweise: erfahren, nachdenklich und natürlich autoritär
Fenrir ist kein brüllendes Monster. Er ist der Beobachter, der die Sünden kennt und den Menschen einen Spiegel vorhält. Im Intro wirkt er warnend und geheimnisvoll. Im Outro ruhiger, menschlicher und hoffnungsvoller.
HOCHMUT – männlich
Stimmlage: klarer, gehobener Bariton
Stimmalter: etwa 40 bis 60 Jahre
Klang: edel, kühl, majestätisch und überlegen
Spielweise: langsam, präzise und vollkommen selbstsicher
Hochmut spricht wie ein König, der niemals daran zweifelt, dass ihm der Thron zusteht. Er ist nicht offen aggressiv. Seine Überheblichkeit zeigt sich darin, dass er jeden Satz wie eine unumstößliche Wahrheit ausspricht.
Übergang zu Gier:
„Und dann kommt meine Schwester.
Sie trägt keinen Thron.
Sie trägt einen offenen Mund.
Ihr nennt sie Gier.“
Da Hochmut männlich und Gier weiblich besetzt ist, funktioniert dieser Übergang logisch.
GIER – weiblich
Stimmlage: tiefer Mezzosopran bis Alt
Stimmalter: etwa 30 bis 50 Jahre
Klang: geschmeidig, elegant, verführerisch und kontrolliert
Spielweise: freundlich, vertrauenswürdig und beinahe fürsorglich
Gier klingt nicht wie eine Diebin. Sie klingt wie eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die verspricht, dass nur noch eine Sache zum vollkommenen Glück fehlt.
Das Wort „mehr“ sollte sie besonders weich und verführerisch sprechen. Erst später wird hörbar, dass hinter ihrer Stimme ein unstillbarer Hunger liegt.
Übergang zu Neid:
„Ihr wollt besitzen,
was einem anderen gehört.
Aus meinem Hunger
wird Vergleich.
Und im Vergleich
wartet bereits der Neid.“
NEID – männlich
Stimmlage: mittlerer, weicher Tenor oder heller Bariton
Stimmalter: etwa 25 bis 45 Jahre
Klang: freundlich, charmant und unterschwellig bitter
Spielweise: zunächst sympathisch, später zunehmend giftig
Neid beginnt wie ein guter Freund, der sich scheinbar ehrlich über den Erfolg anderer freut. Sein Lächeln muss hörbar sein. Nach und nach zerbricht die freundliche Fassade.
Bei der Frage „Warum du?“ darf seine Stimme erstmals offen verletzt und verbittert klingen.
Übergang zu Zorn:
„Ich warte,
bis Bitterkeit
zu Hass wird.
Und wenn der Hass
endlich heiß genug brennt,
übergebe ich euch
an meinen Bruder.
Sein Name ist Zorn.“
Da Neid und Zorn beide männlich besetzt sind, ist „mein Bruder“ ebenfalls logisch.
ZORN – männlich
Stimmlage: rauer Bariton
Stimmalter: etwa 30 bis 55 Jahre
Klang: angespannt, kantig, kräftig und emotional
Spielweise: zunächst unterdrückt, später explosiv und am Ende erschöpft
Zorn darf nicht sofort schreien. Zu Beginn wirkt er wie ein Mann, der jahrelang jedes Unrecht gespeichert hat.
Beim Satz „Jetzt reicht es“ bricht seine Kontrolle erstmals deutlich auf. Danach werden Tempo und Kraft gesteigert. Gegen Ende fällt die Stimme wieder ab und hinterlässt nur Erschöpfung und Leere.
Übergang zu Völlerei:
„Ihr werdet versuchen,
sie zu füllen.
Mit Nahrung.
Mit Lärm.
Mit Bildern.
Mit allem,
was euch vergessen lässt.
Dort wartet sie.
Mit offenem Mund.
Die Völlerei.“
„Sie“ verweist korrekt auf die weiblich besetzte Völlerei.
VÖLLEREI – weiblich
Stimmlage: warmer Alt oder voller Mezzosopran
Stimmalter: etwa 35 bis 60 Jahre
Klang: einladend, mütterlich, sinnlich und beruhigend
Spielweise: fürsorglich, genussvoll und schleichend vereinnahmend
Völlerei klingt zunächst wie eine freundliche Gastgeberin:
„Kommt näher.
Setzt euch.
Nehmt euch,
was ihr wollt.“
Sie verurteilt niemanden. Sie bietet Trost und Betäubung an. Gerade ihre Wärme macht sie gefährlich.
Im Verlauf wird ihre Stimme voller und fordernder. Bei den Worten „Esst. Trinkt. Kauft. Konsumiert.“ darf sie rhythmischer und mächtiger werden.
Übergang zu Trägheit:
„Ihr werdet müde.
Nicht auf jene Art,
die Schlaf heilen kann.
Ihr werdet aufhören,
euch zu bewegen.
Und in dieser Müdigkeit
wartet bereits
die Trägheit.“
TRÄGHEIT – weiblich
Stimmlage: tiefer, matter Alt
Stimmalter: etwa 30 bis 55 Jahre
Klang: ruhig, schwer, müde und beinahe emotionslos
Spielweise: langsam, entmutigend und einschläfernd
Trägheit ist keine laute Gegnerin. Ihre Stimme nimmt dem Hörer Energie.
Sie spricht wie jemand, der für jeden Versuch bereits einen Grund kennt, weshalb er scheitern wird:
„Lass es.“
„Es lohnt sich nicht.“
„Du kannst ohnehin nichts ändern.“
Die Pausen dürfen bei ihr länger sein. Ihre Stimme soll den Eindruck erzeugen, dass selbst das Zuhören anstrengend wird.
Übergang zu Lust:
„Doch selbst in euch
gibt es noch ein Verlangen.
Einen Wunsch,
wenigstens für einen Moment
etwas zu spüren.
Ihr Name
ist Lust.“
„Ihr Name“ verweist korrekt auf die weiblich besetzte Lust.
LUST – weiblich
Stimmlage: weicher Mezzosopran
Stimmalter: etwa 25 bis 45 Jahre
Klang: nah, warm, verführerisch und geheimnisvoll
Spielweise: intim, direkt und niemals billig oder übertrieben erotisch
Lust spricht näher am Mikrofon als die anderen Sünden. Ihre Wirkung entsteht durch Nähe und Vertrauen, nicht durch übertriebene Erotik.
Sie verspricht dem Hörer, nichts erklären und keine Verantwortung übernehmen zu müssen. Erst im Verlauf wird ihre Stimme kühler. Dadurch wird deutlich, dass hinter der angebotenen Nähe keine wirkliche Verbindung steht.
Am Schluss verliert sie ihre Verführung und spricht beinahe sachlich, wenn sie erklärt, dass alle sieben Sünden miteinander verbunden sind.
Übergang zu Fenrir:
„Nun habt ihr
unsere Stimmen gehört.
Doch der Letzte,
der zu euch sprechen wird,
ist kein Teil von uns.
Der Wolf wartet.“
Danach übernimmt Fenrir wieder das Outro.
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Sprecherrollen
8 Rollen · 7 offen- FENRIR Daniel Zenker
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